


Im Bereich der Azimutverstellung spielen Getriebeendschalter eine große Rolle. Sie werden meist über ein Messritzel entweder direkt an den Yaw-Zahnkranz angebunden, oder an das Antriebsritzel eines Yaw-Motors konnektiert. Sie erfüllen hierbei 2 sicherheitsrelevante Funktionen:
Alle Endschalter können zur Minimierung und Vereinfachung der Montage mit verwechslungssicheren Steckerlösungen und mit voreingestellten Nocken geliefert werden. Zur einfachen Integration der Geräte in der Konstruktionsphase stellen wir gern 3D-Konstruktionsdaten für die individuell festgelegte Spezifikation der Endschalter zur Verfügung.
Die hohe Schutzart von IP66, die Verwendung von glasfaserverstärkten Technopolymer-Kunststoffen zusammen mit einer Edelstahl-Welle und der Einsatz von selbstschmierenden Bauteilen garantiert eine hohe Lebensdauer unserer Endschalter. Bereits bei der Konstruktion der Endschalter wurden alle Kunststoffe, Schmiermittel und Abdichtungen speziell für den Einsatz bei Arbeitstemperaturen von -40°C ausgewählt. Als einziger Hersteller verfügen wir damit über eine Komplettabnahme aller Bauteile der Endschalter für Niedrigtemperatur-Arbeitsbereiche (Cold-Climate-Conditions).
Die Kombination von mechanischen Endschaltern und elektronischer Messtechnik macht die B-COMMAND Getriebeendschalter zu einem kompletten Sensor für die Kabelverdrillung und Positionserfassung. Durch die langjährige Erfahrung des B-COMMAND Teams im Bereich der Windenergie verfügen wir über umfangreiches Know-How, welches wir gern für neue gemeinsame Lösungen zur Verfügung stellen.


Die Getriebeendschalter bieten eine Vielzahl von Spezifizierungsmöglichkeiten. Es können bis zu 10 mechanische Schaltkontakte innerhalb des Gehäuses verbaut werden, wobei hier ebenfalls zwischen einer Vielzahl von Schaltkontakten gewählt werden kann. Für jeden Schaltkontakt kann zwischen 10 verschiedenen Nocken gewählt werden.
Die variable Länge der Edelstahlwelle kann ebenfalls frei definiert werden, wobei auch Bohrungen, Gewinde und Passfeder-Ausführungen möglich sind. Eine Verlängerung der Welle ermöglicht die Anbindung eines Drehgebers, welcher damit hochgenau die Wellenumdrehung und damit die Gondelposition erfasst.
Im Inneren der Endschalter können ebenfalls eine Vielzahl von Drehgebern und anderen Sensoren zur Positionserfassung installiert werden. Es steht ein hochgenauer 1:1-Getriebeabgang für Multiturn-Encoder zur Verfügung. Weiterhin können ebenfalls Singleturn-Encoder montiert werden, die mit frei definierbaren Getriebeuntersetzungen angetrieben werden.
Für die Anbindung an den Yaw-Zahnkranz stehen eine Vielzahl von Messritzeln zur Verfügung, welche ebenfalls selbst konstruiert und produziert werden. Die elektrische Anbindung kann mit Hilfe einer verwechslungssicheren Steckerlösung gelöst werden.


